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Ein Gordon Setter als Jagdgebrauchshund

 

 

16.03.2008

Das ist nun auch eine meiner Aufgaben, die Nachsuche auf Schalenwild,
      und diesmal hat mein Herrchen mit dem Handy Fotos machen können.

Sollte man viel öfter machen, meine Arbeit in Bildern festhalten :-)))

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31.10.2007

Ein aufregender Jagdtag, und ich habe den Härtenachweis erbracht.

War ein hartes Stück Arbeit, solch ein kleines,

wendiges und wehrhaftes Stück Raubwild zu greifen,

...und dann gab es für mich auch noch einen kapitalen Fuchs,

wenn man schon mal auf Jagd ist ...

Jedenfalls sind Herrchen und ich ein perfektes Jagdteam !!!

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18.02.2007

Dornenhecken und  dichtes
         Brombeergeträuch sind für mich 
kein Hindernis.
Da  ist etwas Interessantes drin, 
das muß ich ergründen,
ich geh voran auch wenn  
die Ranken  versuchen,
mich festzuhalten.
Also dann,- Attacke !!!!

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Was man bei der Jagdausübung so alles erleben kann:

 

Hier war ich erst 7 Monate alt

Am vergangenen  Sonnabend (6.3.2004) entschloß sich Werner kurzerhand mit mir,Eico-Eustachius      
des Nachts einen Pirschgang durch das Revier zu wagen. Nach geraumer Zeit  konnten wir eine Rotte Sauen im 
Unterholz des Buchenbestandes ausmachen, diese  waren zu diesem Zeitpunkt noch gute 100 Gänge von uns
 entfernt. Es hatte  etwas geschneit, und das gemeinsame Heranpirschen war einfacher als erwartet.      
Wir näherten uns der Rotte bis auf 20 Gänge, ich hatte großen  Respekt, und so konnte Herrchen mich gut ablegen. 
Zu seiner Freude verhielt ich mich absolut lautlos, und er konnte so einen starken Überläufer ansprechen      
und kam zum Schuß. Leider wechselte das Stück noch im Schuß die Richtung, und er befürchtete, dass er zu 
weit nach hinten abgekommen war. Der Überläufer zeichnete und sprang unter lautem Knacken im Unterholz ab.
     Es vergingen ca. 2 Stunden Wartezeit, wir hatten inzwischen eine geschlossene Schneedecke und gutes 
Mondlicht, auch schon die ersten Anzeichen der Morgendämmerung so entschloß sich Werner, den Anschuß 
zu untersuchen um Pirschzeichen zu finden.
     Ich hüpfte nach der langen Ruhezeit vor Freude um ihn herum, ich war  begeistert vom Schnee und von 
dem Scheinwerferkegel der Taschenlampe, ich versuchte natürlich immer wieder diesen zu fangen. 
     In Herrchen wuchs die Enttäuschung über sein schlechtes Abkommen, und  meine Verspieltheit ärgerte ihn     
 in diesem Moment. Da durchfuhr mich jungen Jagdgenossen plötzlich ein regelrechter Ruck, ich begann 
Witterung aufzunehmen und zog wie besessen an der Leine. Pirschzeichen konnte Werner bis dahin kaum 
wahrnehmen, und so ließ er mich gewähren. Unser Weg führte uns ca. 150 Gänge durch      
den Buchenbestand, und hin und wieder war Schweiß zu finden, so dass wir beide in helle Aufregung gerieten, 
Ich führte ihn dann durch eine Kiefernschonung durch die es kaum ein Durchkommen gab. Nach ca. 
weiteren 20 Schritten war Herrchen der Meinung, die Fährte des beschossenen Stückes wiedergefunden zu 
haben, die nun nach rechts wechselte, ich, schlauer Jagdhund, zog aber unerlässlich nach links, er sah doch deutlich 
die Fährte nach rechts  wechseln, ich junger Hund konnte überhaupt nicht richtig sein, ich  war 
aber so hartnäckig, dass er nachgab, Werner verbrach dann die vermeindliche Krankfährte und ließ mich 
gewähren, und zu seinem größten  Erstaunen, standen wir beide nach weiteren 20 Metern vor dem 
verendeten Stück, welches ich sofort unter viel Lob in Besitz nahm, ich zerrte wie ein Wilder     
 an den Keulen, Herrchen konnte mir meinen Stolz anmerken über dieses erste riesengroße Erfolgserlebnis.
 Das Bergen des 60 Kilo schweren Stückes ar dann ein recht kräftezehrender Akt, welchen ich mit 
Spannung verfolgte.




Schon als Welpe hat Werner mit mir geübt, er wollte ja schließlich auch auf der Kanzel warme Füße behalten,
so haben wir früh gemeinsam den Auf- und Abstieg geübt.





Voh hier oben habe ich einen sehr guten Überblick, und kann auch auf weite Entfernungen die Sauen wahrnehmen,
was ich dann meinem Herrchen auch sofort unmißverständlich klarmache.
Außerdem bin ich hier vor krankem Schwarzwild sicher.



In erster Linie bin ich aber ein Vorstehhund, stellt Herrchen immer wieder fest, am 20.11.2005
 waren wir zu nächtlicher Pirsch unterwegs und da habe ich ihm eine Rotte Sauen gezeigt,
die sich ruhig verhielten, die sich in absoluter Sicherheit glaubten, und von denen Werner nichts mitbekommen hätte, 
wenn ich ihm diese nicht durch Vorstehen angezeigt hätte.
Den Schuß hat Werner sich gespart, denn in Schußrichtung befand sich eine Hühnerfarm, 
so konnten wir beide die Schweine eine Weile in Ruhe beobachten, der Anblick war traumhaft.



Meine Hauptaufgabe wird aber überwiegend die Nachsuche auf Schalenwild bleiben.